Piz Kesch - Porchabella Gletscher

Kirche St. Peter Mistail - bei Alvaschein

Ercker eines Engadinerhauses

Jenatschhaus - Bergün

1554 wurde das Zollhaus (heute Jenatschhaus) erbaut. Es diente als Zollhaus, Wirtshaus und Herberge.

Tonholz aus Bergün

Bergfichten mit einem engen, regelmässigen Jahrringaufbau - der ideale Stoff für den Instrumentenbau.

Kammerphilharmonie Graubünden

Stummfilm von Charlie Chaplin im Jugendstilsaal des Kurhauses Bergün

Origen Festival Cultural

Origen - Theater in der Burg Riom

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Kunst und Kultur in Bergün Filisur

Die zwei obersten Dörfer des Albulatals, Bergün und Filisur, gehören zu den am besten erhaltenen historischen Siedlungen Graubündens. Lassen Sie sich verzaubern von geschichtsträchtigen Gebäuden, einzigartigen Kunstmalereien und charmanter Bündner Bergkultur!

Die beiden Gemeinden Bergün und Filisur warten nicht nur mit spätgotischen Kirchen und aussergewöhlichen Fresken auf, sondern werden auch durch malerischen Gassen und Dorfplätze geprägt. Die historischen "Engadinerer Häuser“ tragen dabei einen bedeutenden Teil zum wildromantischen Dorfbild bei.

 

In den Engadiner Häusern führte die Durchfahrt für den Heuwagen zur Scheune, romanisch Sulér genannt, an den Wohnräumen des Erdgeschosses vorbei. Stellen Sie sich vor: Zuerst das Pferd, dann der voll beladene Heuwagen führen vorbei an Stube, Küche und Vorratskammer auf das Dreschtenn im Heustall - einmalig! Die Asymmetrie ihrer Fassaden, welche die Sgraffitti und Wandmalereien unermüdlich auszugleichen versuchen, ergibt sich aus den unterschiedlichen Höhen von Stube und Durchfahrt im Innern. Unter den kubisch aus den Fassaden hervortretenden Vormauerungen liegen Strickbauten aus Holz, welche die Stube und die darüber liegende Schlafkammer einfassen. Ein unmotivierter Rück- bzw. Vorsprung kann aber auch auf die Integration mittelalterlichen Mauerwerks hinweisen.

 

Einen bedeutenden Einschnitt in die Lebensweisen des Tales erfolgte im Jahre 1903, als die Albulalinie eröffnet wurde. Stuls, welches noch im 19. Jahrhundert bekannt war für das beste Korn in Graubünden, erhielt damals einen Bahnhof weit unten mitten im Wald. Die von der Rhätischen Bahn erstellte „Bahnhofstrasse“ ist ein historischer Verkehrsweg von nationaler Bedeutung. Das architektonische Gebilde unten an den Gleisen besteht aus Stationsgebäude, Wärterhaus, Baracke mit Vorgarten, Waschhaus, Schuppen, Stationsbrunnen und stillem Örtchen. Es ist das besterhaltene bahnhistorische Ensemble an der Albula-Berninastrecke. Die nach dem Albulatunnelbau hierher versetzte Baracke diente im Laufe der Zeit als Arbeiterunterkunft, Schulhaus und Kantine.

Wetterprognose für Bergün Filisur