Geschichte Bergün
Funde aus der Bronzezeit, ein Schalenstein am Crap Alv und diverse andere Funde und Hypothesen lassen darauf schliessen, dass Bergün und der Passübergang schon sehr früh besiedelt und begangen waren.
Eine der ersten bekundeten Jahrzahlen ist 1188. Sie weist auf den Bau der Kirche hin.
Über den Bau des Römerturms am Dorfplatz ist wenig bekannt. Sicher ist, dass dieser als Flucht- und Wehrturm verwendet wurde und 1323 mit dem ganzen Dorf bis auf die Mauern abgebrannt ist. Die Bischöfliche Zeit dauerte bis 1537, als das Gericht von Greifenstein sich für 2300 Gulden vom Bistum Chur loskaufte. Neben der Säumerzeit begann 1868 die Zeit des Postkutschenverkehrs über den Albulapass. Sie brachte auch die ersten Touristen nach Bergün. 1903, am 1. Juli fährt der erste Zug ins Engadin. Die Zeit der Postkutsche ist vorbei, der Betrieb wird eingestellt.
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Dorfführung durch die Bergüner Gassen mit anschliessendem Apéro
Jeden Montag um 17.00 Uhr von Ende Dezember 2011 bis Ende März 2012
Heimatmuseum in altem Engadinerhaus (erbaut zwischen 1560 und 1600), Modelleisenbahn Preda-Bergün, Diarama Landwasser- und Wiesnerviadukt, Kleinausstellung des Heidifilms von 1952, Sonderausstellungen.