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Elaloch

Elaloch

Herzlich willkommen zur Sage des Elalochs!

Einst lebte unter uns ein junger Furbaz, der sogar imstande war, den Teufel höchst persönlich an der Nase herumzuführen.

Eines Tages, als die beiden durch den Wald schlenderten, kam dem Jüngling die Idee, er könnte die Kraft des Teufels messen. Wäre der Teufel wohl imstande, einen grossen Baum mitsamt der Wurzel aus dem Boden zu reissen? Weil der Tag sich dem Ende neigte, beschlossen die beiden, den Kraftakt auf den nächsten Tag zu verschieben. In der Nacht jedoch eilte der Jüngling in den Wald hinaus und sägte einige der grössten nebeneinander stehenden Bäume an.

Tags darauf wollte der Teufel seine Kraft beweisen und machte sich an die Arbeit. Aber alles Rücken und Drücken nützte nichts. Das Wurzelwerk des Baumes war stärker. In der Zwischenzeit kletterte der schlaue Jüngling flink wie ein Wiesel auf seine angesagten Bäume und verband alle Wipfel mit einem Seil. Nun brauchte er nur am einen Seilende zu ziehen und Baum für Baum fiel zu Boden. Der Teufel bemerkte vom ganzen Schwindel nichts und musste zugeben, einen noch Stärkeren als er sei, gefunden zu haben.

Ein anderes Mal kamen sie an einem Kartoffelacker vorüber. Der Teufel kannte dieses Gewächs nicht. „Welchen Teil willst du?“ fragte der Jüngling. „Den Teil der im Boden, oder den Teil der über dem Boden wächst?“ Geblendet vom tief grünen Kartoffelkraut und seinen Blüten, wählte der Belzebub den Teil, der über dem Boden wächst. Als es Zeit für die Ernte wurde, musste sich der Teufel mit dem verdorrten Kartoffelkraut begnügen, während der Jüngling neckisch lachend seine Ernte einfuhr. „ Dieses Mal hast du mich erwischt, aber das nächste Mal werde ich der Schlauere sein.“

An einem anderen Tag kamen die beiden an einem Kornfeld vorbei und wieder fragte der Jüngling: „Willst du den Teil der im Boden, oder den Teil der über dem Boden wächst?“ Dieses Mal wollte der Teufel der Schlauere sein und wählte den Teil unter der Erde. „Gut“ sagte der Jüngling „so sollst du deinen Teil haben.“ Zu spät bemerkte der Teufel, dass er einmal mehr den Kürzeren gezogen hatte. Als es tags darauf um das Teilen der Feldfrüchte ging, geriet der Teufel in einen fürchterlichen Zorn und der Jüngling fand es besser, sich aus dem Staub zu machen. Der Teufel rannte ihm mit riesigen Schritten hinterher. Doch plötzlich blieb er stehen, hob einen riesigen Stein und schleuderte ihn mit voller Wucht in Richtung des Jünglings. Glücklicherweise verfehlte der Stein den Jüngling um Haaresbreite. Er hatte aber eine solche Wucht, dass er weiter flog und unterhalb des Ela-Grates den Berg durchschlug.

Seit diesem Moment freuen sich die Bergüner alljährlich auf den Tag, an dem die Sonne für kurze Zeit ihre Strahlen durch das Elaloch auf Bergün wirft. Der Anblick dieses Schauspiels soll angeblich Glück bringen!

Wir freuen uns, Sie in unserer Ferienregion begrüssen zu dürfen.

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